Spurnullbahner

Gotha BW 509 (ex ET 59)

Hier entsteht demnächst eine neue Unterseite

Bei der Durchsicht der noch vorhandenen Messingbausätze bin ich auf drei Gothawagen gestoßen. Ich finde, dass es an der Zeit ist, die noch vorhandenen Bausätze zum "Leben" zu erwecken.

Deshalb wird ein Bausatz, der eigentlich für einen Zweirichtungswagen bestimmt war, für den Einrichtungswagen 509 verwendet. Damit bekommt das fahrbereite Original ein Modell im Maßstab 1:45. Der Umbau ist zwar etwas aufwendiger, aber ein authentischer Einrichtungswagen fehlt mir noch. Ein passender Triebwagen (z. B. der TW 413) wird natürlich auch noch folgen.

Erste Informationen sind z. B. hier zu finden: LINK

Daten vom Vorbild


(wird später ergänzt)


Bilder vom Vorbild





Daten vom  Modell

Im Vergleich zu den ukr. Gothawagen-Modellen, die im Maßstab 1:43 gebaut werden, wird dieses Modell im Maßstab 1:45 gebaut. Warum das? Die Ätzplatte entstand vor der Zeit der ukr. Modelle. Damals bzw. vor dieser Zeit wurden alle (meine) Modelle, die aus Messingätzplatten entstanden sind, im Maßstab 1:45 gebaut. Auch an 3D-Druck war noch nicht zu denken. Deshalb gibt es heute diese "Vermischung" der unterschiedlichen Maßstäbe von 1:43 bis 1:45. Nicht schön, aber nicht zu ändern.

(wird später ergänzt)




Bilder vom Modell


(wird später ergänzt)






Baubeschreibung


Ziel ist es, alte Restbestände an Messingätzplatten für den Bau von weiteren Modellen zu nutzen. Wäre ja schade drum. Und da gibt es u. a. drei Bausätze für 2-achsige Gothawagen im Fundus. Es geht also mit einem Einrichtungsbeiwagen los.

Der Wagenkasten

Der Wagenkasten besteht aus den umlaufenden Seitenteilen und dem Wagenboden, der mittig wegen des Laufgestells höher gelegt wird. Oben ist der Wagenkasten offen.

Der Wagenkasten besteht im Wesentlichen aus zwei Seiten-, zwei Stirnfenster- und drei Bodenblechen. Beim Zusammenbau war ich doch positiv überrascht, dass die Teile auch an der Stirnseite im Fensterbereich passig waren. Der Bausatz ist von 2005 und ist damit über 15 Jahre alt! Da war noch alles anders und ... nein, das würde jetzt zu weit führen (eine sehr lange Geschichte ohne happyend).

Entsprechend dem Vorbild mussten auf einer Seite die Türen in Fenster umgebaut werden (oben mit einer Querstrebe). Der untere Bereich musste bündig geschlossen werden. Dann wurden die seitlichen Schilderkästen (oben zwischen Tür und den seitlichen großen Fenstern) geschlossen.

Von den Trittstufen wurde der vordere Unterzug entfernt und der hintere so verändert, dass die beiden Klappen nachgebildet werden können.

Der grundierte Wagenkasten:



An der Einstiegsseite wurde nichts verändert. Nur die diversen Blechstreifen ergänzt.




Bis zur eigentlichen Lackierung werden schon mal die Innenbauteile vorbereitet.

Für die Sitze werden modifizierte Ätzteile für den Unterbau und für die eigentlichen Sitze (Oberteile) Druckteile verwendet. Der Zufall (?) will es, dass die Teile gut zusammenpassen.





Für die Innenverkleidung an den Stirnseiten kann auf die Druckteile der anderen Gothabeiwagen zurückgegriffen werden. Sie passen super rein.



Die "Zwischenwände" werden als Druckteil hergestellt. Am Bauteil wird nach dem Druck ein 0,8 mm dicker Messingdraht für die senkrechte Haltestange angebracht. Das Sitzunterteil wird wie bei den anderen Sitzen gestaltet, damit die Sitze otpisch zusammenpassen. (Bild folgt)


(wird fortgesetzt)

Stand: Februar 2020
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