Spurnullbahner

Gotha TW 413 + BW 509

Gotha-Beiwagen 509 - ex. Leipzig ET 59

Bei der Durchsicht der noch vorhandenen Messingbausätze bin ich auf drei Gothawagen gestoßen. Ich finde, dass es an der Zeit ist, die noch vorhandenen Bausätze zum "Leben" zu erwecken.

Deshalb wird ein Bausatz, der eigentlich für einen Zweirichtungswagen bestimmt war, für den Einrichtungswagen 509 verwendet. Damit bekommt das fahrbereite Original ein Modell im Maßstab 1:45. Der Umbau ist zwar etwas aufwendiger, aber ein authentischer Einrichtungswagen fehlt mir noch. Ein passender Triebwagen (z. B. der TW 413) wird natürlich auch noch folgen (siehe weiter unten).

Erste Informationen sind z. B. hier zu finden: LINK

Daten vom Vorbild

Der fahrbereite Beiwagen 509 der historischen Fahrzeugsammlung der IGNah Magdeburg war ursprünglich der Leipziger Triebwagen 1322 II ex 1622 (Baujahr 1960) vom Typ ET59 (ET=Einrichtungstriebwagen).

1968 wurde er von den Leipzigern Straßenbahnfreunden an die Magdeburger Kollegen abgegeben.


Serie

Ex. Leipzig T59E der Serie 1616 bis 1625

Straßenbahnbetriebe

ab 1951 VEB (K) Magdeburger Verkehrsbetriebe
ab 1991 Magdeburger Straßenbahn-AG
ab 1999 Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH

Hersteller

VEB Waggonfabrik Gotha

Baujahr

1959

Spurbreite

1.435 mm

Länge über Stirnwand

10.900 mm

Länge über Kupplung

12.000 mm

Breite

2.200 mm

Wagenhöhe

3.115 mm

Achsabstand

3.200 mm

Leergewicht

8.000 kg

Bemerkungen

Geschlossener Einrichtungswagen
22 Sitzplätze, 66 Stehplätze

Historie

1959: Inbetriebnahme T59E mit Nr. 1622 in Leipzig
1968: Wagennummer 1322
1968: nach Magdeburg, Wg.-Nr. 408
1985: Wg.-Nr. 709 (ATW)
1972: GR im RAW Schöneweide
1999-2000: Restaurierung (Zustand 70er Jahre)
Ab 2000 Einsatz als histor. Beiwagen

 

Bilder vom Vorbild





Daten vom Modell

Im Vergleich zu den ukr. Gothawagen-Modellen, die im Maßstab 1:43 gebaut werden, wird dieses Modell im Maßstab 1:45 gebaut. Warum das? Die Ätzplatte entstand vor der Zeit der ukr. Modelle. Damals bzw. vor dieser Zeit wurden alle (meine) Modelle, die aus Messingätzplatten entstanden sind, im Maßstab 1:45 gebaut. Auch an 3D-Druck war noch nicht zu denken. Deshalb gibt es heute diese "Vermischung" der unterschiedlichen Maßstäbe von 1:43 bis 1:45. Nicht schön, aber nicht zu ändern.

Ausführungsvariante

70er Jahre

Baujahr

2019/20

Maßstab

1 : 45

Spurbreite

32 mm

Bauweise

Mischbauweise, Unikat, nach Zeichnung gebaut

Material

Messingblech (Ätzteile), Messingprofile,  Gussteile (Dach aus Resin), Drehteile, 3D-gedruckte Teile

Betriebsart

Digital (Funktions-Decoder von ESU)

Bemerkungen

Innen- und Außenlicht (Funktionen einzeln schaltbar), mit kompletter Inneneinrichtung und elektr. Kupplung von BEMO






Bilder vom Modell

Das fertige Modell des historischen Beiwagens 509 der Magdeburger Straßenbahn:







Baubeschreibung


Ziel ist es, alte Restbestände an Messingätzplatten für den Bau von weiteren Modellen zu nutzen. Wäre ja schade drum. Und da gibt es u. a. drei Bausätze für 2-achsige Gothawagen im Fundus. Es geht also mit einem Einrichtungsbeiwagen los.

Der Wagenkasten

Der Wagenkasten besteht aus den umlaufenden Seitenteilen und dem Wagenboden, der mittig wegen des Laufgestells höher gelegt wird. Oben ist der Wagenkasten offen.

Der Wagenkasten besteht im Wesentlichen aus zwei Seiten-, zwei Stirnfenster- und drei Bodenblechen. Beim Zusammenbau war ich doch positiv überrascht, dass die Teile auch an der Stirnseite im Fensterbereich passig waren. Der Bausatz ist von 2005 und ist damit über 15 Jahre alt! Da war noch alles anders und ... nein, das würde jetzt zu weit führen (eine sehr lange Geschichte ohne happyend).

Entsprechend dem Vorbild mussten auf einer Seite die Türen in Fenster umgebaut werden (oben mit einer Querstrebe). Der untere Bereich musste bündig geschlossen werden. Dann wurden die seitlichen Schilderkästen (oben zwischen Tür und den seitlichen großen Fenstern) geschlossen.

Von den Trittstufen wurde der vordere Unterzug entfernt und der hintere so verändert, dass die beiden Klappen nachgebildet werden können.

Der grundierte Wagenkasten:



An der Einstiegsseite wurde nichts verändert. Nur die diversen Blechstreifen ergänzt.




Bis zur eigentlichen Lackierung werden schon mal die Innenbauteile vorbereitet.

Für die Sitze werden modifizierte Ätzteile für den Unterbau und für die eigentlichen Sitze (Oberteile) Druckteile verwendet. Der Zufall (?) will es, dass die Teile gut zusammenpassen.





Für die Innenverkleidung an den Stirnseiten kann auf die Druckteile der anderen Gothabeiwagen zurückgegriffen werden. Sie passen super rein.



Die "Zwischenwände" werden als Druckteil hergestellt. Am Bauteil wird nach dem Druck ein 0,8 mm dicker Messingdraht für die senkrechte Haltestange angebracht. Das Sitzunterteil wird wie bei den anderen Sitzen gestaltet, damit die Sitze otpisch zusammenpassen. (Bild folgt)

Ein Dach für BW 509

Da in der Restekiste auch noch diverse LOWA-Resin-Dächer liegen, liegt es nahe, davon Teile zu verwenden. Sie müssen allerdings ein wenig angepasst werden ... trennen, schleifen, spachteln, schleifen usw.

Hier ein erstes Bild der grob vorbereiteten Dachteile (unten im Bild ist das "Trägerblech" zu sehen):



Das Dach besteht aus einem Messingblech und den Resinteilen. Auf dem Messingblech wird umlaufend ein L-Profil aufgelötet. Wahrscheinlich werden für die Linienbeschilderung Messingteile verwendet, die dann auch beleuchtet werden können. Das hat aber zur Folge, dass am Dach noch die entspr. Teile entfernt werden müssen.



Das Dachblech hat ein umlaufendes L-Profil bekommen (Maße 1 x 1 mm).



Das neue Bauteil für die obere Linienbeschilderung ist fertig gedruckt:



Es kann mit einer 3mm-LED beleuchtet werden.

Das neue Bauteil hat auch völlig andere Maße (breiter). Die verwendeten Maße wurden vom Original abgenommen und entspr. umgerechnet. Hier nur beispielhaft der Unterschied am Triebwagen dargestellt.



Erst danach werden die Dachteile aufgeklebt und fein nachbearbeitet, so dass eine gute schlüssige Form entsteht.

Die Ausschnitte für die neuen Bauteile sind vorbereitet:



Die Dachteile und die Bauteile für die Linienschilder sind aufgeklebt, gespachtelt, geschliffen und grundiert.



Für die Befestigung der Resinteile auf dem Messingblech wurde ein 2K-Kleber verwendet (hier UHU plus). Die Grundierung der Resinteile erfolgte mit Fine Resine Primer (AK1017). Den habe ich mir mal "geleistet", da es bei der Grundierung von Resinteilen gelegentlich zu Problemen kommt. Mal sehen, ob es was bringt.



Nun muss das Dach nur noch am Wagenkasten befestigt werden. Zwei Schrauben von oben? Kann man machen, aber das sieht nicht so toll aus. Es gibt da schon eine Idee ...

Beiwagen 509 mit fertigem Laufgestell:



Die halbrunden Aussparungen mussten leider um jeweils 1,5 mm nach außen versetzt werden ...



Die seitlichen Blenden müssen nur noch mit 8 M1,2-Schrauben befestigt werden. Eigentlich halten die seitlichen Blenden auch so, aber sicher ist sicher.

Mittlerweile ist das Dach des Beiwagens lackiert (Foto siehe unten). In den nächsten Tagen wird der Wagenkasten fertig lackiert.

Und das ist jetzt auch schon erledigt:





(Hinweis: Das Dach liegt nur lose auf dem Wagenkasten)

Die Lackierung der Regenrinne (Dach) sollte in mehreren Schritten erfolgen.



Die grünen Zierstreifen sind am Wagen angebracht:



Die Wagennummern wurden dieses Mal originalgerecht in grüner Farbe angebracht:



Die Hinterleuchtung der Dachlinienschilder wurde getestet. Das sieht richtig gut aus. Man weiß es ja vorher nicht. Man denkt sich eine Lösungsvariante aus und erst nach der Umsetzung kommt die Überraschung oder auch nicht. In diesem Fall alles auf Anhieb gut!



Der Innenausbau beginnt

Der Wagenboden wird aus 1 mm dickem Sperrholz hergestellt. Darunter befinden sich dünne Leisten, so dass ein Hohlraum für die Verlegung von Kabeln entsteht.



Bild oben: hinten befinden zwei Aussparungen, damit das Rücklicht problemlos eingebaut werden kann (1,9 mm LED's).



Der Innenausbau hat begonnen. Der Wagenboden ist fest eingeklebt und lackiert. Die linke Wageninnenseite ist bis auf die Sitze fertig.



Für die Beleuchtung der im Dach integrierten Linienschilder wurden auch schon die beiden Kabel hinter den Verkleidungen nach oben verlegt.

So sieht ein "Arbeits-Schlachtfeld" aus (es bedarf nur weniger Minuten, bis fast alles auf dem Tisch liegt ... bunt durcheinander):



Im Bild oben ist auch der Kabelkanal gut zu sehen. Im mittleren Bereich ist er höher ausgeführt (wie beim Vorbild).

Auch die stirnseitigen Bauteile (mit Bremskurbel) sind auch schon eingesetzt. Vorher wurden die beiden Rücklichter (LED's 1,9 mm) verdrahtet und eingeklebt. Die beiden Drähte werden unterhalb des Wagenbodens zur Bodenmitte geführt. Dort ist auch der Funktionsdecoder befestigt, also von unten zugänglich.

Die rechte Seite (Türseite)  ist auch fertiggestellt:







Die beiden Drähte für die Innenraumbeleuchtung wurden hinter den Verkleidungen der Trennwände "versteckt".

Als nächster Schritt folgt die "Verglasung" des Wagenkastens. Ein Tipp dazu: zunächst werden aus Papier die Einzelteile passend zugeschnitten und dann auf die Acrylscheiben übertragen.

Der Innenausbau inkl. der Sitze ist erledigt. Jetzt fehlen nur noch die Türgriffe und die elektr. Kupplungen.





Die Restarbeiten sind erledigt! Heute wurde der Beiwagen 509 fertiggestellt:







Wenn der Triebwagen 413 fertig ist, dann erfolgt eine erste Sonderfahrt (Video folgt).

Anfang

Gotha Triebwagen 413 (Typ T2-62)

Damit später mal ein Betrieb mit einem historischen Straßenbahnmodell möglich ist, muss natürlich auch noch der passende Triebwagen gebaut werden.

Daten vom Vorbild


Serie

TW 411 bis 417 Typ T2-62

Straßenbahnbetriebe

ab 1951 VEB (K) Magdeburger Verkehrsbetriebe
ab 1991 Magdeburger Straßenbahn-AG
ab 1999 Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH

Hersteller

VEB Waggonfabrik Gotha

Baujahr

1966

Spurbreite

1.435 mm

Maße

Länge 10.900 mm

Achsabstand

3.200 mm

Motorleistung

2 x 60 KW

Elektr. Ausrüstung

LEW

Bemerkungen

Geschlossener Einrichtungswagen
22 Sitzplätze, 62 Stehplätze

Historie des TW 413

1966: Inbetriebnahme, Einsatz bis 1977 im Linienbetrieb
1978: nach Dessau
1993: nach Magdeburg zurück
1999: restauriert zum histor. Triebwagen (Zustand 70er Jahre)



Bilder vom Vorbild






Das doppelte "Lottchen" in der Wagenhalle in Sudenburg:



Daten vom Modell

Im Vergleich zu den ukr. Gothawagen-Modellen, die im Maßstab 1:43 gebaut werden, wird dieses Modell ebenfalls im Maßstab 1:45 gebaut.


Wagennummer

TW 413

Ausführungsvariante

70er Jahre

Baujahr

2019/20

Maßstab

1 : 45

Spurbreite

32 mm

Bauweise

Mischbauweise, Unikat, nach Zeichnung gebaut

Material

Messingblech (Ätzteile), Messingprofile, Gussteile (Dach aus Resin), Drehteile, 3D-gedruckte Teile

Betriebsart

Digital (DCC-Decoder von Lenz)

Antrieb

Fahrzeug wird mit zwei Motoren ausgestattet, beide Achsen über Schneckenzahnradantrieb angetrieben

Bemerkungen

Innen- und Außenlicht (Funktionen einzeln schaltbar), mit kompletter Inneneinrichtung und elektr. Kupplung von BEMO


Bilder vom Modell




TW 413 mit BW 509 unterwegs auf einer Sonderfahrt-



... und ganz hinten hängt auch noch der Cabriowagen dran.



Bei dem schönen Wetter haben fast alle Fahrgäste hinten im Cabriowagen Platz genommen.

Baubeschreibung


Der Wagenkasten für den Triebwagen 413 wurde bereits zusammengebaut und grundiert. Für den Bau wird ein Messingbausatz eines Zweirichtungswagens im Maßstab 1:45 verwendet. Besonders aufwendig ist der Umbau der Türen bzw. Fenster auf der linken Seite (in Fahrtrichtung betrachtet).

Auch der Umbau der Stirnseite (vorn) ist etwas arbeitsintensiv. Aber es wäre ja schade, wenn Details verloren gingen.



Im oberen Teil wird innen ein "Kasten" für die Beleuchtung des Richtungsschildes eingebaut (3D-Druckteil). Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von zwei M1-Schrauben und -Muttern. Der Fahrerstand mit dem Wartburg-Lenkrad ist bereits vorbereitet (Später mehr dazu, wenn es um die Innengestaltung geht).

Der "Puffer" ist ein 3D-Druckteil. Die Stoßstangen werden aus Evergreen-Kunststoffstreifen, der Scheinwerfer wird wie bei den anderen Gothawagen aus einem Druckteil und einem Messingrohr hergestellt.



Vorher:



Nachher:



Oh! Bei dem Triebwagen muss ja noch die Vorderseite angepasst werden. Unterhalb der Stoßstange ist ja keine Lücke vorhanden. Die Blechstreifen unterhalb der Stoßstange werden auch noch ergänzt.



Auch für den Triebwagen sind die Dachteile aus Resin grob vorbereitet.



Das Dach für den Triebwagen noch ohne Aufbauten:



Die Dachaufbauten werden wie bei den anderen Gotha-Triebwagen gestaltet, um einen "Stilbruch" zu vermeiden. Eine andere Bauausführung wäre sicher möglich gewesen ...



Das Fahrgestell für den TW 413 ist fertig.



... ok, im Bild oben kann man nichts erkennen, weil das Fahrgestell bereits schwarz lackiert ist.
 
Deshalb noch ein Foto von unten:



Die beiden Faulhabermotoren vom Typ 1319 sind zwischen Wagenkasten und Fahrgestell nur geklemmt. Nur über die beiden Befestigungsschrauben wird das notwendige Zahnradspiel eingestellt. Das funktioniert so ganz gut, weil auch noch über die 4 Druckfedern an den Ecken das Fahrgestell in der richtigen Position gehalten wird.

Das Fahrgestell selbst besteht aus einem gedruckten Mittelteil und zwei seitlichen Blenden. Die Messinglager (Hülsen mit Bund) sind in die seitlichen Blenden eingeklebt.

Ein Ausbau der Radsätze ist auf Grund der geschraubten Seitenteile jederzeit möglich. Aber wann ist das schon mal notwendig?

Es geht mit der Lackierung des Daches und des Wagenkastens weiter.



Der Wagenkasten des Triebwagens mit seiner Grundlackierung in Elfenbein:





Die Lackierung der Regenrinne (Dachbauteil) ist erledigt. Es folgen die grünen Zierstreifen ...



Die grünen Zierstreifen sind am Wagen angebracht:



Die Wagennummern sind angebracht und auch schon einige Details. Die seitlichen OS-Schilder sind beim Triebwagen von innen befestigt. Diese Variante halte ich für die bessere Lösung (beim Beiwagen von außen).





Bei den Türgriffen muss ich beim Triebwagen leider vom Original abweichen. Sie werden wie beim BW 509 aussehen. Ich weiß, dass das nicht richtig ist ... aber nachträglich die unteren Bohrungen zuspachteln und lackieren ist schwierig. Auch die Rücklichter werden wie beim Beiwagen ausgeführt. Das sei auch schon mal erwähnt.

09.04.2020:

Beiwagen und Triebwagen sind außen (außer Türgriffe und Scheibenwischer, die später angebaut werden) fertig.





Der Einbau des Wagenbodens und der Wandinnenverkleidungen erfolgt wie beim Beiwagen.

Nach Ostern geht es mit dem Innenausbau inkl. Verdrahtung weiter ... wenn der Beiwagen damit durch ist.

Innenausbau TW 413

Der Wagenboden wurde heute in Himbeerrot lackiert (1 mm Sperrholz).

Dann wurden die Sitze vorbereitet. Sie müssen nur noch in die "Polsterung". Sind also auch fast fertig. Und der Fahrerstand wurde heute schon mal vorbereitet (alles aus Restteilen).



Das Mikro wird später montiert.



Wie beim Beiwagen erfolgt der Innenausbau zeitgleich mit der Verdrahtung des Modells. Bevor der Wagenboden eingeklebt wird, müssen hinten die Rücklichter eingeklebt werden.

Der Innenausbau nimmt langsam Gestalt an.



Das Schaltrad stammt beim Original vom legendären Wartburg. Es wurde detailgetreu nachgebildet.

Das Sonderwagenschild ist hinterleuchtet. In einem speziellen Kasten befindet sich eine Mini-LED. Der Kasten wurde mit zwei M1-Muttern befestigt. Man könnte also die Beschilderung ändern oder eine defekte LED auch austauschen.



Der Fahrer hat schon mal zum Probesitzen Platz genommen. Bevor die Fahrerstandsbauteile eingesetzt wurden, wurde die LED für den Scheinwerfer eingesetzt und verdrahtet. Spiegel und Scheibenwischer werden später ergänzt.

Der hintere Bereich inkl. Handbremsrad:






Es folgt der Einbau der seitlichen Verkleidungen auf der rechten Seite (links bzw. rechts von den Türen). Die Verdrahtung für die Beleuchtung des Innenraums und der Dachlinienschilder ist vorbereitet und wird auch gleich dahinter "versteckt" nach oben geführt.



Der Einbau der Sitze:



Die beiden vorderen Sitze haben noch einen Sandbehälter bekommen.

Es folgt der Einbau und die Verdrahtung der Innenbeleuchtung.

Fast fertig. Ging doch schneller als gedacht. Es muss nur noch das Fahrgestell inkl. der beiden Motore richtig eingebaut und verdrahtet werden. Dann folgt ein Funktionstest der elektrischen Ausrüstung und die Programmierung des Lenz-Gold-Plus-Decoders. Eine Probefahrt inkl. Video folgt dann auch noch.









Hinweis: das Dach liegt nur lose drauf. Es wird erst nach der finalen Fertigstellung befestigt.

Mittlerweile ist alles montiert und getestet. Alles iO.

Heute am 22.04.2020 fand die erste Probefahrt statt. Leider ist der eigentliche Testfahrplatz blockiert (Homeoffice meiner Frau), deshalb gibt es noch kein Video.



Noch ein Nachtrag zum Thema Motor. Bei einem großen Online-Händler bin ich auf sehr preiswerte Motore gestoßen. Die Artikelbezeichnung lautet:

2PCS Standard Micro Mini N20 Motor DC 12V-24V 18V 39600RPM Worm Gear High Sp

Der TW 413 hat zwei davon bekommen. Die Fahreigenschaften sind mit "gut" zu bewerten. An einen Faulhabermotor kommen sie allerdings nicht wirklich ran. Aber als (sehr) preiswerte Alternative sind sie durchaus zu gebrauchen. Gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Was vorteilhaft ist, dass sind die Abmessungen (16,1 x 12 mm ohne Wellenende gemessen, welches 15 mm lang ist). Die hohe Umdrehungszahl von 39600 RPM ist überhaupt kein Problem. Die Decoderadresse 5 (Max.geschwindigkeit) wurde von 254 auf 125 eingestellt.

Ein längerer Test wird zeigen, ob sie durchhalten. Ein Umbau auf die bewährten Faulhabermotore ist kein Problem, weil die Motore nur geklemmt eingebaut sind (Geklemmt zwischen Wagenboden [in einer Mulde] und Fahrgestell [auch in einer Mulde]). Also muss nur ein wenig gelötet werden.





Und noch ein kleines Video vom Sonderwagenzug:



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