Spurnullbahner

LOWA - Wagenzug

Steckbrief Triebwagen

 Daten vom Vorbild

Serie

TW 1 bis 10 vom Typ ET 50 / ET 54

Straßenbahnbetrieb

VEB (K) Magdeburger Verkehrsbetriebe

Hersteller

VEB LOWA Werdau (Lokomotiv- und Waggonbau)

Baujahre

TW 1 bis 4:       1951 (ET 50/W 250)
TW 5 bis 7:       1953 (ET 50/W 252)
TW 8 bis 10:     1955 (ET 54)

Spurbreite

1.435 mm

Maße

Wagenkastenbreite:   2.180 mm
Wagenkastenlänge: 10.500 mm
Höhe: 2.990 mm (ET 50) bzw. 3.033 mm (ET 54)
Fußbodenhöhe: 690 mm
Raddurchmesser: 760 mm

Achsabstand

3.000 mm

Leermasse

12,5 t (ET 50), 13,5 t (ET 54)

Höchstgeschwindigkeit

50 km/h

Motorleistung

2 x 60 kW, Fahrmotoren: LEW Typ EM 60/600

Elektr. Ausrüstung

LEW, Nockenfahrschalter mit verlängertem Kurbelweg
Typ StNFB 1F2

Stromsystem

600 V =

Sitzplätze / Stehplätze

22 Polstersitzplätze / 37 Stehplätze

Bemerkungen

1964 Umbau zu Einrichtungswagen
1973 Umnummerierung zu TW 419
1977 Verschrottung

  Foto vom Vorbild

 
Der TW 1aus der ersten Serie Wg. 1 bis 4 Baujahr 1951 mit zwei LOWA-Beiwagen an der Endstelle in 
Sudenburg auf der Linie 1. Im Gegensatz zu Lieferungen für andere Städte ist die Scheibeneinteilung an der Stirnseite zu erwähnen.

Im Buch von Peter Kalbe, Frank Möller und Volker Vondran "Die LOWA-Straßenbahnwagen der Typen ET 50/54 und EB 50/54" ist noch eine dreiteilige Fensterfront zu finden (mit gleichen Breiten). Die Standardausführung hatte nur eine große Frontscheibe - leicht konisch geformt.

  Daten vom Modell

Triebwagennummer

TW 4 (erste Serie ET 50/W 250)

Ausführungsvariante

Ursprünglicher Zustand als Zweirichtungswagen

Baujahr

 2012

Maßstab

1 : 43 (!)

Spurbreite

32 mm

Bauweise

Auf der Basis eines Standmodells von St.-Petersburg Tram Collection Nr. 5 von 100 Stück (limited)

Material

Kunststoff (?), geätzte Messingbleche 0,5 mm dick (Fa. Seamann), Messing-Drehteile

Betriebsart

Digital (DCC-Decoder)

Antrieb

Faulhaber-Motor, beide Achsen über Schneckenantrieb angetrieben

Bemerkungen

Mit kompletter Inneneinrichtung, Innen- und Außen-beleuchtung, stromführende Kupplungen,
nachgebildeter Zustand ca. 1970


Auf Grund der gewählten Wagennummern sind jetzt aus ET 54 und EB 54 schlagartig ET 50 und EB 50 entstanden. Upps. Das kann  ja mal passieren.

  Bild vom Modell

 
   TW 4 (es fehlt nur noch der Spiegel für den Fahrer)


Der LOWA-Triebwagen im Probeeinsatz auf der Linie 4. An der Kupplung die beiden Falkenrieder Beiwagen 280 und 295. Der Maßstabsunterschied von 1:43 zu 1:45 ist leider doch erkennbar.

Ein weiterer Beweis dieser aus meiner Sicht ein wenig komisch daherkommenden Wagenkombination: Triebwagen 1 im Einsatz mit Beiwagen 280 (welch ein Zufallsfund) und vermutlich BW 287: Hier

Steckbrief Beiwagen

  Daten vom Vorbild

Serie

BW 245 bis 246 (zweite Serie EB 50)

Straßenbahnbetrieb

VEB (K) Magdeburger Verkehrsbetriebe

Hersteller

VEB LOWA Werdau (Lokomotiv- und Waggonbau)

Baujahre

BW 261 bis 268:       1951 (EB 50/W 200)
BW 245 bis 247:       1952 (EB 50/W 202)
BW 248:                    1955 (EB 54)
BW 249 und 250:      1956 (EB 54)

Spurbreite

1.435 mm

Maße

Wagenkastenbreite:   2.180 mm
Wagenkastenlänge: 10.500 mm
Höhe: 2.990 mm (EB 50) bzw. 3.033 mm (EB 54)
Fußbodenhöhe: 690 mm
Raddurchmesser: 760 mm

Achsabstand

3.000 mm

Leermasse

7,5 t

Sitzplätze / Stehplätze

22 Polstersitzplätze / 37 Stehplätze

Bemerkungen

1964 Umbau zu Einrichtungswagen

   Foto vom Vorbild

  
   Beiwagen Nr. 245 aus der Serie 245 bis 268

  Viel wurde in den letzten Jahren vor ihrer Ausmusterung nicht mehr an der Instandhaltung der Wagen getan.  
  Wahrscheinlich stand das nahende Ende schon fest.
 

 

  Daten vom Modell

Triebwagennummer

BW 245 und BW 246 (zweite Serie EB 50/W 202)

Ausführungsvariante

Ursprünglicher Zustand als Zweirichtungswagen

Baujahr

2012

Maßstab

1 : 43 (!)

Spurbreite

32 mm

Bauweise

Auf der Basis eines Standmodells von St.-Petersburg Tram Collection (100 Stück limited)

Material

Kunststoff (?), geätzte Messingbleche 0,5 mm dick (Fa. Seamann), Messing-Drehteile

Betriebsart

Digital (DCC-Decoder)

 

   Fotos vom Modell

  
   BW 245


  
   BW 246

Einige erste Details: die elektrische Kupplung ist von BEMO (H0). Damit eine möglichst sehr gute Stromversorgung erreicht wird, wurde die Stromversorgung vom ersten bis zum dritten Wagen "durchgeschleift". Für die Kupplungsaufnahme wurden spezielle Zwischenstücke zur Aufnahme der BEMO-Kupplung konstruiert.

Die Pufferbohlen dienen gleichzeitig auch als Befestigungselemente, um Bodenplatte/Fahrwerk mit dem Wagenkasten zu verbinden. Sie sind steckbar und werden von hinten mit einer M2-Mutter gehalten.

Und wer ganz genau hinschaut, erkennt die gute alte (grüne) Zahlbox im rechten Teil des Wagens auf dem oberen Foto, in der manche Zeitgenossen einfach Hosenknöpfe o. ä. reinwarfen. Die Zahlbox ist im Verzeichnis Bauteile näher erläutert.

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Einleitung Baubeschreibung

Aus drei Wagen habe ich einen kompletten fahrtüchtigen und beleuchteten Komplettzug, wie er in Magdeburg eingesetzt war, gebaut.

Die Standmodelle sind von der Firma http://www.sptc-spb.ru/