Spurnullbahner

Lore 770 (Vorbild 765)

 

Vorbild:

Die Güterlore 765 verfügt über abnehmbare Bordwände (seitlich und hinten) und eine Bremserbühne.



Die Lore 765 entstand als Eigenbau in der Hauptwerkstatt der MVB. Das Laufgestell ist von einem Düsseldorfer Triebwagen der Serie 143 bis 157 (Baujahr 1925).

Modell

Das Modell entsteht in Anlehnung ans Vorbild. Die Pritsche entsteht in Mischbauweise (Messingprofile und dünne Holzleisten). Die Bordwände sind abnehmbar. Das Laufgestell wird aus gelaserten Messingseitenblechen, Messingprofilen und gedruckten Laufgestellblenden gebaut.

Hinten hat das Modell eine LED-Rücklichtbeleuchtung, die von zwei Knopfzellen gespeist wird. Ein Microschalter schaltet den "Saft" zu und ab.

Da ich die Wagennummer 765 bereits anderweitig vergeben habe, bekommt das Modell die Wagennummer 770. Das wird eventuell später noch einmal geändert.

Der Wagenkasten ist bis auf die Lackierung fertiggestellt. Das Handbremsrad wird nach der Lackierung ergänzt.







Die Seitenbordwände sind beim Vorbild dreigeteilt. Die Teilung ist hier nur angedeutet, um die Sache etwas zu vereinfachen.

Die Pritsche ist fast fertig lackiert und mit den Zurüstteilen versehen. Bestimmte Flächen werden im nächsten Schritt noch grau lackiert. Und dann fehlt nur noch die Wagennummer.



Die ersten Teile für das Laufgestell sind heute eingetroffen. Wenn komplett, dann geht es mit dem Unterbau weiter.

In der Zwischenzeit wurden zwei Spezialtransportpaletten für die Lore 770 gebaut. Die eine Palette nimmt vier Drehgestellblenden vom NGT8D und die andere 4 Zurüstteile für die Drehgestelle von einem Tatra B6A2M auf. Beide Paletten können z. B. von einem Brückenkran (Anschlagösen sind vorhanden) oder von einem Gabelstapler bewegt werden.



Update v. 28.10.2021: Die fehlenden Bauteile für das Laufgestell sind heute eingetroffen, so dass zeitnah der Weiterbau beginnen kann.



Außen werden die gedruckten Fahrgestellblenden mit den Nietennachbildungen vorgesetzt.



Das zusammengesetzte Laufgestell noch ohne Blenden:



Gut zu erkennen sind die eingesetzten Kugellager (2 x 5 x 2 mm). Rollt prima.

Von den Blechen habe ich doch nur die mit den Bohrungen verwendet. Alos jede seite zwei Bleche. Der Wagen hat durch die Bleche (1 mm dick jeweils) doch deutlich an Gewicht gewonnen. Die Zusatzgewichte unterhalb des Wagenbodens wären gar nicht notwendig gewesen.

Das Laufgestell mit den vorgesetzten seitlichen Blenden und den eingeklebten Radlagerimitaten:



... ok, das ist schwer zu erkennen. Nach der Lackierung sieht man es besser.

Vor der Lackierung:





Fertig:










02.11.2021 fertig