Spurnullbahner

Spur-0-Anlage

Beschreibung

Die Anlage stand ehemals auf dem Dachboden. Die Größe mit 4,9 x 3,9 m entsprach der maximalen Raumgröße. Mehr ging nicht.

Auf der Anlage waren bereits sämtliche Gleise verlegt und somit war sie betriebsbereit. Die Landschafts-Gestaltung beschränkte sich allerdings nur auf das Brückenteil. Hiervon sind auch einige Bilder vorhanden.

Die Brücke im Rohbau:



Für die Säulen (Anfang und Ende der Brückenpfeiler) wurden gedrehte Hartholzteile verwendet, die anschließend mittig längs durchgesägt wurden. Ansonsten wurde verschiedene Holzmaterialien verwendet.

Für das Wasser wurde 2-Komponenten-Harz verwendet.









Das Brückengeländer besteht aus mehreren Ätzteilen. Sie wurden an die Wölbung der Brücke angepasst. Sonst hätte es nicht gepasst.

Neben der Gleisanlage für ein Depot mit 5 Gleisen gab es 2 Wendeschleifen, davon eine mit einer Ausweiche.

Die Anlage wurde für einen 2-Leiter-Digitalbetrieb ausgeführt. An 3 Stellen wurde jeweils eine Adapterplatte LA152 in den Rahmen fest eingebaut. Somit konnten auch maximal 3 Eingabegeräte (Handsteuergeräte LH90) zeitgleich angeschlossen werden. Für den Betrieb wurden ausnahmslos Lenz-Zubehörteile verwendet.

Die Anlage ist zerlegbar. Sie besteht aus insgesamt 9 Platten unterschiedlicher Größe mit einer Höhe von 12 cm.



Die Brücke besteht aus insgesamt 5 Bögen auf einer Länge von 1.600 mm. Die Originalbrücke (Anna-Ebert-Brücke) hatte deutlich mehr Bögen (11 an der Zahl). Siehe auch unter BAUTEN --> Anne-Ebert-Brücke.

Bild unten: Draufsicht



Eigentlich sollte das Pflaster noch einmal komplett gegen strukturiertes Pflaster (Fußweg und Straße) ausgetauscht werden ... auch die Schienen sollten gegen Rillenschienen ausgetauscht werden. Der optische Eindruck ist einfach nicht gut.

Die Brückenbreite entspricht dem Original. Straßenfahrzeuge können der Tram einfach nur folgen, bis die Straße wieder breiter wird und erst nach dem Überqueren der Brücke die Tram überholen.
 

Gleisplan der Anlage




Die Einbindung von 5 Depotgleisen entspricht natürlich nicht dem Original. Aus Platzgründen wurde die oben dargestellte Variante gewählt. Beim Original konnten die Bahnen entweder von Norden oder von Süden immer rückwärts in das Straßenbahn-Depot in Magdeburg-Sudenburg einfahren, egal von welchem Gleis.

Weiterhin war noch eine Querung der Anlage mit mehreren Brücken für die "Kanonenbahn" als Idee im Raum. Hierbei handelt es sich um eine alte Eisenbahnbrücke (1 Gleis) für die Normalspur, die es im Original auch noch gibt, allerdings schon seit vielen Jahren nicht mehr genutzt wird.

Im Bild unten ist die angedachte Eisenbahnbrücke als grauer Balken eingezeichnet.



Die untere Wendeschleife war zweigleisig ausgeführt. Hier sollte die Endstelle "Herrenkrug" nachgebildet werden. Das schöne Wartehaus sollte hierbei den Mittelpunkt der Endstelle bilden. Die Planung sah eine Haltestelle nur zum Aussteigen und eine nur zum Einsteigen vor.


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