Spurnullbahner

- T4D - Drehgestell

Die Drehgestelle vom T4D

1. Das Vorbild

==> Technische Daten






















2. Das Modell als 3D-Modell


Ein Modell im Maßstab 1:43 ist nahezu fertig und könnte als 3D-Druck hergestellt werden:



Ausgehend vom obigen Entwurf sind verschiedene Ausführungsvarianten möglich. Das Bild unten zeigt eine verstärkte Ausführung mit Rohren zwischen den beiden Längsträgern. Es können genauso auch quadratische/rechteckige Profile verwendet werden (wurde jetzt so umgesetzt; siehe weiter unten).



Die Schutzbleche (aus Plastik) werden nicht über den Spurkranz geführt! Sie sollen wie beim Original möglichst dicht am Rad sein. Selbst ein leichtes Schleifen wäre unkritisch, weil die Teile aus Plastik gedruckt werden. Ein Kurzschluss ist unmöglich.


Die Einzelteile (Vorversion):


- zwei Längsträger

- zwei Radsätze mit Durchmesser 16 mm inkl. "Radkappen"

- ein Querträger mit Mittelteller und Aufnahmebohrung (2,1 mm)

- zwei seitliche Zurüstteile (ein Zeichensatz) bestehend aus Schienenbremse, Federspeicherbremse, Federbauteil)

- vier Schutzbleche

Bis auf die Radsätze handelt es sich hierbei um 3D-Druckteile, die auch schon alle testweise gedruckt wurden sind.



Wie weiter unten zu sehen ist, gab es noch nachträgliche Änderungen an der Längsträgern.



Im Bild oben ist im oberen Querträger die Aussparung für das Zurüstteil gut zu erkennen. Die Aussparung beeinträchtigt die Stabilität des Teiles in keinster Weise. Optional könnte man das Mittelteil in den Rahmen auch einkleben.







Wozu sind die Bohrungen? Naja, die Rad-Schutzbleche müssen ja auch noch befestigt werden. Dazu später mehr.



Das Drehgestell für einen B4D (Bild oben) besteht aus 3 Teilen. Warum nicht aus nur einem Material? Ganz einfach. Das Mittelteil besteht aus sehr filigranen Bauteilen und muss auch keine große mechanische Belastung aushalten. Deshalb wurde es aus FUD und FED gefertigt). Das Hauptteil (hier schwarz) ist eher massiv gebaut, weil es den Wagenkasten inkl. Innenleben und Dach tragen muss. Die Kombination von unterschiedlichen Materialien ist DIE Lösung, um effizient und effektiv zu bauen. Das bedeutet aber auch, bekannte Techniken teilweise aufzugeben und neue Wege zu testen.


Unteransicht



Das Zurüstteil mit Schienenbremse, Federspeicherbremse und Federung. Hier im Bild oben ein Musterteil aus FUD. Das Teil aus FED ist noch besser im Detail ausgeprägt (feiner) und kostet nicht wirklich viel mehr.

Der Probedruck ist insgesamt sehr gut gewurden. Ich werde nur noch das Einsteckteil (mittleres Teil, Bild oben) um ca. 0,7 mm nach unten versetzen, so dass es mit dem Träger"blech" oben mit der OK vom (schwarzen) Rahmen abschließt. Ist schon erledigt.



Zum Material sei noch gesagt, dass es erstaunlich robust ist. Beim Durchtrennen der Verbindungsstege braucht man einen guten Seitenschneider und auch gut  Kraft. Es ist gut möglich, dass die Drehgestelle aus STRONG & FLEXIBLE PLASTIC relativ schwere Wagenkästen aus Messing-Ätzplatten dauerhaft tragen können. Ein 4er Set kostet ca. 20 € bei shapeways.com.

Jetzt könnte es eigentlich mit einem Drehgestell für einen T4D weiter gehen ... In 3 bis 4 Wochen vielleicht.



Das Scheibenrad für die T4-Serie hat einen Durchmesser von 16 mm und eine Dicke von 4,0 mm (abweichend von NEM 310, die 4,3 bis 4,5 mm ausweist). Damit ist der Maßstab 1:43 und 1:45 mit einem "Zwischendurchmesser" gleichermaßen im noch tolerierbaren Bereich abgedeckt. Die Originalgröße wird mit 700 mm Durchmesser  zu Grunde gelegt.

Für die T4-Drehgestelle werden Achsen ohne Stummel verwendet. Die Maße sind: Durchmesser 3 mm und Länge 37 mm = 29 +4 + 4 mm). Die Radblenden haben innen eine entspr. Bohrung.

Bei den Maßen des Spurkranzes liege ich sowohl in der Höhe (D = 1,2 mm) als auch in der Breite (T = 1,0 mm) ziemlich mittig im Toleranzbereich der Norm NEM 310.

Die Bohrung hängt im Wesentlichen vom gewählten Achsdurchmesser und vom Durchmesser der Isolierbuchse ab. In den meisten Fällen wird bei meinen Fahrzeugen eine 3 mm dicke Achse verwendet. Laut NEM 313 ist ein Achsdurchmesser von 4 mm vorgegeben. Das ist ein Richtmaß. Die Norm 313 ist die Norm für Radsätze mit Zapfenlager. Für die Spurweite 32 mm wird eine Spitzenlagerung nicht empfohlen.



Zur beidseitigen Isolierung der Radsätze später mehr ....

Die Radblende (hab ich jetzt mal so genannt) mit der typischen übergroßen Mutter wird als 3D-Druckteil hergestellt. Diese Variante bietet die Möglichkeit auch andere Scheiben je nach Wagentyp zu verwenden.




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